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Schweißgeruch: Ursachen, Tipps und wie du ihn vermeiden kannst

Schweiß ist nicht gleich Schweiß, und auch der Geruch hat vielfältige Ursachen. Eine der häufigsten Fehlannahmen ist, dass der Schweiß selbst riecht.


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Schweiß kann jedoch indirekt Körpergeruch verursachen. Das liegt daran, dass eine Art von Schweiß, die unser Körper produziert, reich an Fett ist. Dieser fettreiche Schweiß wird von Bakterien auf der Haut abgebaut, wodurch der unangenehme Geruch entsteht.


Der Einfluss von Ernährung und Lebensstil


Unsere Ernährung spielt eine entscheidende Rolle. Alkohol, Brokkoli, Kohl oder Blumenkohl können den Schweißgeruch beeinflussen. Schwefel, der in manchen Lebensmitteln enthalten ist, wird im Körper in Verbindungen aufgespalten, die an ranzige Butter erinnern. Auch Krankheiten oder eine ungesunde Lebensweise können Schweißgeruch verstärken. Katerschweiß nach einer langen Nacht ist beispielsweise von Natur aus geruchsintensiv, da er ohne Bakterienbildung unangenehm riecht.


Was tun gegen unangenehmen Schweißgeruch?


Damit du dich frisch und wohl fühlst, gibt es zahlreiche Maßnahmen, um dem Schweißgeruch vorzubeugen:


1. Die richtige Kleidung


Textilien spielen eine wesentliche Rolle. Synthetische Stoffe wie Polyester oder Elasthan bieten einen idealen Nährboden für Bakterien, die den unangenehmen Geruch verursachen. Greife lieber zu natürlichen Materialien wie Baumwolle, Leinen oder Wolle, da diese Stoffe weniger anfällig für die Ansammlung von Bakterien sind.


2. Hygiene ist das A und O


Regelmäßige Körperpflege, insbesondere unter den Achseln und im Intimbereich, hilft, den Bakterien den Kampf anzusagen. Auch deine Kleidung solltest du regelmäßig waschen. T-Shirts beispielsweise können nach dem Tragen unangenehme Gerüche speichern. Ein kurzer Geruchstest vor dem erneuten Anziehen gibt Aufschluss.


3. Das passende Deo finden


Nicht jedes Deo wirkt gleich gut für alle. Probiere verschiedene Produkte aus, um eines zu finden, das zu dir passt. Achte besonders auf die Inhaltsstoffe: Manche Menschen reagieren auf Stoffe wie Backpulver oder Teebaumöl empfindlich.


4. Schweißgeruch in Schuhen vermeiden


Der unangenehme Geruch, der oft den Füßen zugeschrieben wird, stammt in den meisten Fällen von den Schuhen. Diese bieten einen perfekten Ort für Bakterien. Ein ungewöhnlicher, aber effektiver Tipp: Wodka eignet sich hervorragend zur Desinfektion von Schuhen und hinterlässt kaum Eigengeruch.


5. Achte auf deine Ernährung


Wie bereits erwähnt, beeinflussen Alkohol, Knoblauch, Zwiebeln und stark gewürzte Speisen den Körpergeruch. Wenn du einen Zusammenhang zwischen deinem Essen und unangenehmem Schweiß bemerkst, reduziere den Konsum oder verzichte darauf.


Akzeptiere das Schwitzen


Am Ende des Tages ist Schwitzen eine normale und wichtige Körperfunktion. Es hilft, die Körpertemperatur zu regulieren und Abfallstoffe auszuscheiden. Selbst wenn der Geruch manchmal unangenehm ist, gehört es zum Menschsein dazu.

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