Abschaffung des 29-Euro-Tickets: Koalition plant Einsparungen im Berliner Nahverkehrsbudget 2025
- Redaktion Mittagsmagazin
- 18. Nov. 2024
- 1 Min. Lesezeit
Im nächsten Jahr steht das Aus für das 29-Euro-Monatsticket im Berliner Nahverkehr bevor. Mehr dazu im LSJonline-Mittagsmagazin.
Dies erfuhr das ZDF aus Kreisen der Regierungskoalition. Die genaue Umsetzung des Beschlusses, einschließlich eines festen Datums für die Einstellung des Tickets, bleibt bislang offen. Bereits zuvor hatte der "Tagesspiegel" über die Pläne berichtet.
Einführung und politische Debatte
Das günstige Ticket war erst im Juli dieses Jahres eingeführt worden, nachdem sich vor allem die SPD stark dafür eingesetzt hatte. Ziel war es, eine erschwingliche Alternative für den öffentlichen Nahverkehr im Stadtgebiet Berlins zu schaffen. Doch nun zeichnet sich eine Kehrtwende ab: Union und SPD planen, die mit dem Ticket verbundenen jährlichen Kosten von bis zu 300 Millionen Euro im Haushalt 2025 einzusparen.
Kritik von Beginn an
Schon vor der Einführung gab es Gegenwind für das sogenannte Berlin-Abo. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) kritisierte das Vorhaben und betonte, dass niedrige Preise allein nicht ausreichten. Ein attraktives Angebot im Nahverkehr müsse ebenso Priorität haben, so der Minister.